Junge Athletin bei Weitsprung

Eine PB nach der anderen

Munich Indoor

Erfolgreichste Athletin war einmal mehr Siebenkämpferin Julia Schneider. Über 60m Hürden erzielte sie einen neuen Hausrekord mit 8,86sek und gewann damit deutlich. Im Weitsprung der Frauenklasse überzeugte sie mit 5,67m, was Hallenbestleistung bedeutete. In zwei Wochen geht es für sie noch nach Fürth zur bayerischen Hallenmehrkampfmeisterschaft, um sich danach voll und ganz auf den Sommer vorzubereiten.

Den gleichen Weg geht U18 Siebenkämpferin Aimee Adlich. Für sie gab es zwei neue Hausrekorde. Über 60m Hürden verbessert sich die Gymnasiastin auf 9,72sek. Hier belegte sie Platz 2. Im Weitsprung knackte sie mit 5,07m das erste Mal die 5-Meter Schallmauer, was Platz 6 bedeutete.

Einen weiteren Sieg gab es für die U18 Siebenkämpferin Denise Jaeschke im Weitsprung mit 5,70m. Für sie war es nur ein Test aus dem vollen Grundlagentraining heraus.

Sprinterin Lisa Gnam setzte mit 25,65sek und Platz zwei über 200m ein Ausrufezeichen. Die Zeit bedeutete neuen Hallenrekord für die Polizistin.

Siebenkämpferin Jana Rieger überquerte im Hochsprung der Frauen 1,60m und holte sich damit den dritten Rang. Über 60m Hürden belegte sie Platz 4 und über 60m Hürden schaffte sie mit 8,32 eine neue Bestleistung. Ihre Kollegin Franziska Halbritter hatte mit einer alten Verletzung zu kämpfen, und blieb im Hochsprung und über 60m Hürden hinter ihren Möglichkeiten.

Junger Sprinter beim Start
Munich Indoor 2018_Taro Ernst

Vielversprechend sind auch die Athletinnen und Athleten der U14 in die Hallensaison gestartet. Den Auftakt machten die Mädels mit dem Weitsprung. In diesem Wettbewerb konnte Julia Schneider mit 4,02m zu ersten Mal die 4m Marke knacken und verpasste nur knapp den Endkampf der besten Acht. Klara Smid (3,43m) und Seraphine Optenhoevel (3,52m) zeigten tolle Ergebnisse, obwohl beide zu Beginn noch mit Anlaufproblemen zu kämpfen hatten. Über 800m drehten die Jungs auf. Jakob (2:41 min) und Finn (2:43min) zeigten ein attraktives Rennen. Jakobs Zeit reichte am Ende sogar für einen Podestplatz. Als einzige im Hochsprung nahm Luise Quaas teil. Schluss war bei einer Höhe von 1,30m, welche im Laufe der noch jungen Saison sicherlich gesteigert wird.

In der U16 behaupteten sich die Starter des LFZ ebenfalls in sehr großen Teilnehmerfeldern. Über 60m erreichten Taro Ernst (8.44s) und Johanna Roth (8.69s) jeweils die Endläufe. Taro konnte sich noch auf 8.40s steigern, Johanna musste leider aufgrund des parallel stattfindenden Weitsprungs auf den Finallauf verzichten. Denn auch beim Sprung in die Sandgrube zeigten die zwei herausragende Leistungen. Taro konnte mit 4,78m eine neue Bestleistung aufstellen, ebenso kam Johanna mit 4,25m nahe an ihre Hausmarke heran. In der älteren Klasse der U16 konnte Elena Sailer (4,60m) im Weitsprung und einem sehr guten Hürdenlauf überzeugen (9,55s), was ihr über die fünf Hindernisse den zweiten Platz einbrachte. Muriel Optenhoevel konnte mit 4,09m eine neue Bestmarke in den Sand setzen. Luis Hochwald trat über die 60m (9,41s) und die 60m Hürden (12,47s) an. In seinem ersten Rennen mit den neuen Hürdenabstanden schlug er sich achtsam.

Bei den Herren mischten Jakob Siebler und Max Koch das Starterfeld auf. Jakob konnte seine gute Form mit 6.45m im Weitsprung, 1,77m im Hochsprung und 7,62s über die 60m bestätigen. Für Max Koch gingen 5,70m im Weitsprung und 1,72m im vertikalen Sprung über die Latte in die Ergebnislisten ein. Mit diesen Leistungen zeigt sich der Student noch bei weiten nicht zufrieden. Für beide stehen als Durchgangsevent in den Sommer noch die bayerischen Mehrkampfmeisterschaften am 25. Februar auf dem Plan.

Athlet beim Hochsprung
Munich Indoor 2018_Jakob Siebler

Ein großer Dank geht an Philip Bonnaire, der die Wettkampfbetreuung organisierte. Auch ein Dankeschön an Julia, Jana, Katja, Julian, Günter, Manfred und Tom für die Betreuung vor Ort. Dies war zugleich der erste Wettkampf im Rahmen des neuen Ehrenamtprogramms „LFZ Mein Verein“. Wir freuen uns über die tolle Unterstützung und Umsetzung und verweisen gleichzeitig auf die kommenden Veranstaltungen.